Samstag, 21. August 2010

Nun doch, das iPad

Das iPad - eine erste Bilanz

Ja, ich habe jetzt auch ein iPad und nein, dies schreibe ich auf meinem Notebook (auch wenn die Bildschirmtastatur gut ist, sie erreicht nicht eine echte, zumindest schreibe ich noch auf letzterer schneller). Drei Tage habe ich es jetzt im Einsatz, zum Surfen, zum Lesen, zum Schreiben. Ich nutze Dropbox, Evernote und habe heute als Safari-Ersatz den ziemlich genialen Atomic Web-Browser entdeckt (die Vollversion kostet 79 Cent), der Tabs ermöglicht, einen Vollbildmodus hat und auch sonst einige Extras, die die Arbeit mit ihm sehr angenehm machen. Dazu kommen diverse e-Book-Reader (Stanza, Kindle, iBooks), auf denen aber noch wenige und lediglich kostenlose Bücher gelesen werden (weitgehend aus dem Gutenberg-Angebot).
Der große Vorteil für mich: ich kann das Gerät wirklich wie eine Schiefertafel benutzen, kein Aufklappen, kein Booten, eine lange Akkulaufzeit (die 10 Stunden erscheinen mir realistisch). Als Spielzeug empfinde ich ihn nicht, sondern eher als ein Überall-Computer und - verglichen mit kleinen Netbooks - größerer Funktionalität.
Faszinierend, wenn auch zunächst nur ein Detail, ist die Drehbarkeit: vom Hoch- zum Querformat und zurück. Eigentlich ist es ein kleiner, tragbarer iMac, dem nur noch die Tastatur fehlt. Aber er ist teuer und er wird durch einige Software, der man oft das frühe Stadium der Entwicklung ansieht, noch teurer. Es sind zwar geringe Beträge, aber sie läppern sich. Auf die iWork-Komponenten habe ich noch verzichtet, Keynote wird aber wohl ein Muß. Und ob nun Apple oder nicht, er könnte in der Tat eine neue Entwicklung in der PC-Nutzung einleiten, leicht, schnell, (fast) überall dabei.
Und ja, Schwächen hat er. Gestern musste ich etwa entdecken, dass Fotos ohne Dateinamen angezeigt werden. Und den Slot für die SD-Karte habe ich auch ein wenig vermisst. Manches dürfte sich mit dem Wechsel zu der Version 4 des Betriebssystems verbessern (hoffentlich nicht die Geschwindigkeit verschlechtern), mit manchem wird man leben müssen. Wer sich darauf nicht einlassen kann, muss entweder warten auf die Konkurrenz oder kann ja auch gelassen bei seinem Notebook bleiben ;-)

wiki einmal anders

Wiki eignen sich für gemeinsames Arbeiten, sind leicht zu nutzen und schnell umzustrukturieren. Wie sinnvoll sie eingesetzt werden können, hat in der letzten Woche unsere Sommeruni gezeigt. Wir haben nicht nur Auswandererbriefe transkribiert, sondern auch Materialien für einen kleinen Film zusammen gestellt. Dank der Wiki, die einer der Teilnehmer eingerichtet und administriert hat, konnte die Kooperation sehr schnell und vor allem auch ruhig erledigt werden. Obwohl wir in einem Raum saßen, herrschte eine ruhige, konzentrierte Atmosphäre. Die Ergebnisse am Ende der Woche sahen dann auch danach aus: sie übertrafen alles, was wir bislang in vergleichbaren Fällen erreicht haben. Für Projektarbeiten sollen wir stärker als bislang auf diese Möglichkeit setzen.

Die Zukunft des Lehrbuchs?

Vermutlich nicht, aber dennoch ein interessanter Ansatz: http://www.inkling.com/.

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