Hochschule

Donnerstag, 20. September 2012

Die akademische Lehre

"Die akademische Lehre im Grundstudium sollte nicht allein, wie mehr und mehr üblich geworden, von den jüngsten Assistenten, sondern von Universitätslehrern aller Art, namentlich auch immer wieder von den Lehrstuhlinhabern erteilt werden. Das gilt insbesondere für Proseminare und Einführungsveranstaltungen, weil so den Studenten der Anfangssemster Gelegenheit gegeben wird, gleich zu Beginn ihres Studiums die besonders erfahrenen Lehrer ihres Faches kennen zu lernen, und diese andererseits mit den Problemen der jeweiligen Anfangslehrgänge der Studenten vertraut gemacht werden."

(Joachim Leuscher, Hans-Heinrich Nolte, Brigide Schwarz, Geschichte an Universitäten und Schulen. Stuttgart 1973, S. 85 f.)

Auch wenn manche Begriffe heute etwas veraltet klingen, an der Kernaussage hat sich vermutlich nicht viel geändert.

Dienstag, 5. Juli 2011

Die "Harvard-Zitierweise"

Da in meinen Seminaren immer wieder über richtiges Zitieren gesprochen wird, hier ein anschauliches, gut erläutertes Beispiel:

Sonntag, 13. März 2011

Von wegen, Medienkompetenz

Ich weiß, es gibt gerade andere Probleme, aber ich schlage mich hier mit Essays herum und muss mal etwas "Dampf ablassen". Zwar habe ich kein Plagiat entdecken können (alle wußten aber, dass ich mit Turnitin teste ...), jedoch bin ich überrascht, dass bei mindestens einem Drittel der Arbeiten jegliche bzw. etwas (!) fortgeschrittene Kenntnis einer Textverarbeitung fehlt. Der krasseste Fall: Fußnoten werden in den Text gesetzt, d.h. der Kandidat hat sie wie wir früher bei einer Schreibmaschine an das vermeintliche Ende einer Seite gesetzt. Nutzung einer Rechtschreibprüfung hat sich auch noch nicht herum gesprochen. Formatvorlagen kennen einige auch immer noch nicht. Eine Kollegin meinte vor zwei Wochen in einer Rundmail, dass ja wohl Studierende mit Word arbeiten könnten. Na ja, ich bin da skeptisch und würde ohnehin eher zu OpenOffice.org oder LibreOffice raten. 

Samstag, 8. Januar 2011

Preis für exzellente Lehre

Den diesjährigen Preis für exzellente Lehre der Leibniz Universität Hannover hat mein Kollege Mark Feuerle erhalten: http://www.uni-hannover.de/de/aktuell/presseinformationen/archiv/details/09865/. Herzlichen Glückwunsch!

Samstag, 21. August 2010

wiki einmal anders

Wiki eignen sich für gemeinsames Arbeiten, sind leicht zu nutzen und schnell umzustrukturieren. Wie sinnvoll sie eingesetzt werden können, hat in der letzten Woche unsere Sommeruni gezeigt. Wir haben nicht nur Auswandererbriefe transkribiert, sondern auch Materialien für einen kleinen Film zusammen gestellt. Dank der Wiki, die einer der Teilnehmer eingerichtet und administriert hat, konnte die Kooperation sehr schnell und vor allem auch ruhig erledigt werden. Obwohl wir in einem Raum saßen, herrschte eine ruhige, konzentrierte Atmosphäre. Die Ergebnisse am Ende der Woche sahen dann auch danach aus: sie übertrafen alles, was wir bislang in vergleichbaren Fällen erreicht haben. Für Projektarbeiten sollen wir stärker als bislang auf diese Möglichkeit setzen.

Donnerstag, 8. April 2010

US-Professoren outsourcen die Korrektur von Hausarbeiten nach Asien

Was in deutschen Universitäten bislang Assistenten vorbehalten blieb, die mühselige Korrektur der bei ihrem Professor geschriebenen Hausarbeiten, Essays etc., verlagern findige US-Professoren, die sich noch mehr der lästigen Lehre entziehen wollen, jetzt anscheinend für 12 Dollar pro Arbeit ins wissenschaftliche Billiglohn-Ausland, so ein Bericht in der Sueddeutschen-Zeitung. Verlieren nun die Assistenten ihre Existenzberechtigung oder haben sie gar wieder mehr Zeit für eigene Forschung und wie reagieren die Studierenden auf die Korrekturen aus Fernost?

Montag, 1. März 2010

Brauchen wir noch Hochschulgremien?

Jürgen Kaube kommentiert in der FAZ den Entwurf für das neue Niedersächsische Hochschulgesetz.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Über Podcasts und Wikis

Gabi Reinmann berichtet über die Erfahrungen mit Podcasts und Wiki in ihrer Lehre.

Schneller, höher, weiter?

Archivalia verdanke ich den Hinweis auf einen lesenswerten Vortrag von Werner Sesink über die Wirkung der Exzellenszinitiativen an unseren Hochschulen. Er löst bei mir Assoziationsketten aus, wie etwa der naheliegende Vergleich mit der DDR in ihren letzten beiden Jahrzehnten als der Sport schon fast zu einer Ersatzdroge für eine Gesellschaft geworden war, die ihren Bürgern sonst nicht mehr viel zu bieten hatte.
Bemerkenswert an der jetzigen Situation ist allerdings auch, dass fast alle mitmachen. Wir stecken nicht unerhebliche Ressourcen in die Anwerbung neuer Drittmittel, die dann wieder mit einem hohen personellen Aufwand organisiert werden müssen. Während uns in der Lehre Personal fehlt, ist immer genug vorhanden, um - natürlich nur innovative - Forschung zu administrieren. Und die Professoren, die ihr Ego zu gern durch die Drittmittelforschung aufwerten (müssen), haben immer weniger Zeit für ihre Studierenden. Es müssen schon die Besten sein, denen sie noch etwas von ihrer Zeit geben, also denen im Masterstudium. Für den Bachelor genügen auch die Lehrkräfte für besondere Aufgaben. Das machen zum Glück noch nicht alle mit, aber die Tendenz ist zu beobachten. Das hat auch praktische Gründe: Zeit ist begrenzt und selbst ein exzellenter Professor oder eine exzellente Professorin kann nicht zugleich Exzellenzforschung betreiben (inklusive der vielen Gesprächsrunden und Tagungsteilnahmen), exzellente Lehre halten und dann noch viel Zeit für die Studierenden haben. Irgendwo muss halt dann doch gespart werden.
Nur unterstreichen kann ich diesen Satz:
" Ich persönlich bin der Überzeugung, dass sich  diese  Forderungen  sehr  gut  innerhalb  der  BA-/MA-Struktur  erfüllen  lassen,  und  teile  die  nostalgische  Verklärung  der  alten  Magister-  und  Diplomstudiengänge  nicht.  Aber  mit  dem  Anliegen  der Studierenden weiß ich mich wahrlich mehr verbunden als mit dem geschäftstüchtigen  Marketing  einer  Uni,  die  von  sich  selbst  nichts
Gehaltvolleres als oberstes Leitziel zu verkünden weiß, als dass sie stets  zu  den  drei  besten  Technischen  Universitäten  gehören  will."
Mehr zu dem Beitrag im Blog von Gabi Reinmann.


Montag, 21. Dezember 2009

iTunes U

100 Millionen Downloads bei iTunes U, medelt Macnews.

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