Geschichte

Dienstag, 3. November 2009

Ende eines einzigartigen agrarhistorischen Museums

Das agrarhistorische Museum in Alt-Schwerin in Mecklenburg ist bzw. war etwas Besonderes. In der DDR entstanden, sollte es den Weg von der nachfeudalen, gutsherrschaftlichen Landwirtschaft in die Landwirtschaft der DDR zeigen und begründen. Heraus kam ein Museum, das einerseits den didaktischen Charme der DDR bis in die jüngste Zeit widerspiegelte (die noch vor der "Wende" neu konzipierte Ausstellung überlebte die Jahre der Bundesrepublik), andererseits aber gerade damit ein spannendes Kapitel deutscher Landwirtschaftsgeschichte thematisierte. Jetzt soll das Museum verkleinert und modernisiert werden, wie etwa die Ostsee-Zeitung berichtet. Sätze wie die unten zitierten, lassen befürchten, dass dabei gleich die DDR-Geschichte mit entsorgt wird (allerdings heißt es in der Meldung, dass die bei Besuchern "beliebte Schau über die "sozialistische Landwirtschaft" erhalten bleiben solle):
  1. "dem Gast Guts- und Landwirtschaftsgeschichte erlebbar gemacht werden und
  2. die einheimische Bevölkerung im Rahmen des musealen Bildungsauftrages zur Beschäftigung mit der Geschichte und den Traditionen ihrer Heimat animiert werden." (Projektbeschreibung
Auf der Website des Museums habe ich übrigens keinen Hinweis auf den Umbau gefunden.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Glückwunsch, Ada

Jetzt hat es Beate Sturm nicht nur bis ins Kreisarchiv nach Kleve geschafft, sondern auch in den Blog von Klaus Graf! Ich freue mich mit!

Sonntag, 30. August 2009

Lieber genauer lesen, finde ich!

Nando Stöcklin hat in einem Blogbeitrag darauf hingewiesen, dass die Wikipedia eine andere Funktion hat als Forschung, nämlich als Zielgruppe die allgemeine Öffentlichkeit hat, weshalb sie "primär" ein Dienst für die Öffentlichkeit, nicht für die Forschung ist. Das leuchtet auch ein, die Wikipedia kann derzeit keine Forschungsprozesse abbilden, sondern nur deren Ergebnisse referieren. Das klappt manchmal sehr gut, manchmal weniger gut. Weshalb Klaus Graf daraus gleich "dummes Zeug" machen muss, ist mir unverständlich. Zur Wissenschaft gehört auch das Anerkennen anderer Meinungen und Positionen. Das Ganze ist übrigens durch eine Sendung von Peter Haber ausgelöst worden. Worauf Stöcklin übrigens verweist, ist die Tatsache, dass die Wikipedia eine Enzyklopädie sein will, d.h. hier sollen Forschungsergebnisse wiedergegeben werden. Dass damit auch das "Strukturieren" von Informationen gemeint ist, wie Graf gegenüber Stöcklin einwendet, hat dieser gar nicht in Frage gestellt. Aber Wissenschaft ist nicht nur "Theoriefindung" oder "Strukturieren" von Informationen, wie Graf in seinem Blogbeitrag anmahnt, sondern auch Erkenntnisgewinn durch Forschung. Das kann aber eine meines Erachtens eine Enzyklopädie im engeren Sinn kaum leisten.

Mittwoch, 26. August 2009

Der König stinkt.

WDR Zeitzeichen.

Dienstag, 7. Juli 2009

Fassaden

Unterwegs am Prenzlauer Berg, das Leben spielt sich auf den Straßen ab, Cafés und Restaurants reihen sich aneinander. Das Leben ist bunt, die Häuser saniert. Was das heißt, sieht man an einzelnen Gebäuden, die aus der Zeit vor 1990 stehen geblieben sind, etwa gegenüber von Schall und Rauch in der Gleimstraße. Bildbände zeigen, die - aus westlicher Sicht - Trostlosigkeit dieser Stadt noch Ende der 80er Jahre, die verfallenen Fassaden und Häuser, das triste Straßenleben, die ärmlich gekleideten Menschen. Allerdings beschäftigt die Stadt gerade dieser Tage ein anderes Thema: Die S-Bahn fährt mal und mal nicht, weil die Züge nicht regelmäßig gewartet wurden und der Betrieb beinahe aus Sicherheitsgründen stillgelegt worden wäre. Die Deutsche Bahn hat kräftig für den Börsengang gespart, auch an den Werkstätten und den Beschäftigten. Die Quittung erhalten jetzt die Berliner und die Touristen der Stadt. Berliner Zeitung vom 7.7.2009

Montag, 6. Juli 2009

Biographieportal

Ein neues Biographieportel soll die Einträge der ADB, NDB, des Österreichischen Biographischen Lexikons und des Historischen Lexikons der Schweiz zusammenfassen, wobei derzeit offenbar vorrangig ADB und teilweise NDB-Artikel angeboten werden.

Sonntag, 21. Juni 2009

Hannover im Web

Ein erster Versuch, im Web Infos über Hannover zu finden, endete eher kläglich. Allerdings gibt es einige Seiten, die immerhin einige Informationen zu beiten haben. Hierzu gehörte Stadthistorie Hannover. Die von Ralf Anthes zusammen gestellten Informationen bieten etwa eine Übersicht der sogenannten Stadttafeln, die an wichtigen Objekten der Stadt aufgestellt sind. Die insgesamt sorgfältig zusammen gestellte Liste mit dem Tafeltext und einer aktuellen Karte bietet die Möglichkeit, die Stadt mit einem neuen Blick anzusehen. Allerdings sollte Bismarck doch das "c" wieder bekommen, wie bei der Bismarck(!)schule. Neben einer Chronik bietet die Seite auch eine Gegenüberstellung von alten und modernen Ansichten sowie eine Chronik. Ein Text von Rudolf Hillebrecht über den Wandel des Stadtbildes und zwei Links (zur Wikipedia und zu den offiziellen Geschichtsseiten der Stadt Hannover) runden das Programm ab. Dazu ein kleiner Zusatz: ergänzend zum normalen Wikipedia-Eintrag ist sicher auch der des Portals Hannover sinnvoll.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Ingenieurgeograph

Martin Klöffler arbeitet nicht nur im Bereich der Living History, sondern er hat eine mit Ingenieurgeograph Website erstellt, die vertiefende Informationen über die vornehmlich preußische Kartographie des 18. und vor allem des 19. Jahrhunderts bietet. Die Arbeitsweise der Kartographen wird ebenso deutlich wie die zunächst sehr stark militärische Bedeutung der Kartographie. Eine lange Liste von digitalen Publikationen und eine Linkliste runden diese gelungene Seite ab.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Pulverfabrik Liebenau

Kurz vor Kriegsbeginn wurde in Liebenau bei Nienburg/Weser eine Pulverfabrik errrichtet. Über diese informiert die Website Pulverfabrik Liebenau. Autor ist Martin Guse, dem eine ausgesprochen gelungene Seite zu verdanken ist. Wer allerdings auf der entsprechenden Wikipedia-Seite zu Liebenau Hinweise zur Pulverfabrik sucht, wird keine finden. Aber auch über die Ausgrabungen zu den Altsachsen gibt es auf der Website keine Infos.

Debatte um Stalins Angriffskrieg

Da Bogdan Musial zu dem Thema demnächst in unserem Kolloquium sprechen wird, hier ein Link zu seiner letzten Reaktion auf eine kritische Rezension in HSozKult von Jörg Ganzenmüller. Auf der Seite finden sich weitere Links zu Rezensionen dieses Werkes, u.a. von Bert Hoppe in sehepunkte.

Aktuelle Beiträge

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Danke, KHS
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Ada Sturm - 22. Okt, 21:37
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KHSchneider - 22. Okt, 20:03

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