Software

Samstag, 16. Februar 2013

Citavi

Die Entwicklung von Literaturverwaltungen wird zwar andernorts schon kritisch beobachtet, ich dagegen freue mich als schlichter Anwender auf erkennbare Verbesserungen bei den Programmen, die ich kenne. Über die neue Version von Litlink hatte ich ja schon berichtet, Bibliographix ist seit einiger nicht nur kostenlos (es wird aber um Spenden gebeten), sondern in zwei Varianten (Plus und Bachelor, wobei Bachelor neue Icons erhalten hat) erhältlich. Citavi dürfte an den meisten deutschen Hochschulen derzeit am verbreitesten sein, weil an den vielen Standorten Lizenzen für alle Mitarbeiter und Studierenden gekauft wurden. Die Entwicklung geht etwas langsamer vonstatten als etwa bei Bibliographix, dafür wartet die Preview (heute wurde die 3. Version veröffentlicht) der nächsten Version 4 mit einem Addin für Word auf, das direkt innerhalb der Textverarbeitung den Zugriff auf die Daten in der Literaturverwaltung ermöglicht. Mehr noch, war es bislang notwendig, in zwei Schritten ein Literaturverzeichnis anzulegen, so werden nun die Daten fertig formatiert eingefügt (wie es Zotero schon jetzt kann). Allerdings ist es eine Preview, vom produktiven Einsatz wird abgeraten. Außerdem verwendet die Version 4 ein anderes Datenformat als 3, das nicht abwärtskompatibel ist.

Freitag, 4. Januar 2013

Neues von der Literaturverwaltung

Im letzten Jahr hat sich bei einigen Literaturverwaltungen etwas getan: Kurz vor Jahresende hat Bibliographix sein Angebot erweitert: neben dem Programm Bibliographix Plus, das der bisherigen Version entspricht, gibt es jetzt die etwas einfachere Version Bx Bachelor. Beide Programme sind seit einiger Zeit kostenlos, allerdings bitten die Autoren um Spenden (via Paypal - was ich gar nicht mag). Die besondere Stärke des Programms liegt in der automatischen Verknüpfung von Informationen, was sonst nur noch Litlink in dieser Form anbietet. Leider gibt es Bibliographix nur für Windows, gilt auch für Citavi.

Litlink ist kurz vor Jahresende ebenfalls in einer neuen Version erschienen (4.5), die einen besseren Import aus Endnote bietet und vor allem eine Synchronisation mit Zotero! Leider funktioniert letzteres bei mir (und offenbar auch einigen anderen Usern) nicht so richtig. Mal sehen, es wird wohl einen Patch geben.Von den dreien hier erwähnten Programmen gibt es für das auf Filemaker Pro aufbauende Litlink auch eine Version für den Mac.

Citavi gibt es in der Version 3.3, aber seit einiger Zeit liegt eine Preview der Version 4.0 vor, die u.a. ein neues Addin für die direkte Kooperation in Word anbietet, sieht ganz vielversprechend aus. Vielleicht wird ja bald eine fertige Version vorgestellt. Citavi kostet Geld, allerdings haben inzwischen viele Unis für Lizenzen für ihre Beschäftigten und Studierenden angeschafft. Mit einer - einst angekündigten - Mac-Version ist es weiter nichts. Schade.

Sonntag, 23. Januar 2011

Und nun LibreOffice, ein neues und doch altes Office-Paket

OpenOffice, seine Vorgänger und jetzt wohl sein Nachfolger begleiten mich nun schon ca. ein Vierteljahrhundert durch meine schreibende Existenz. Nicht, dass es Alternativen gab und gibt, wie Word (ach ja, selbst die Dos-Version), AmiPro (eigentlich mit das Beste überhaupt, aber Erinnerung vergoldet manchmal), Textmaker, Papyrus oder - nur für den Mac - Mellel, das gerade in einer neuen, sehr günstigen Version erschienen ist und viele Fans hat.
Doch schon in der zweiten Hälfte der 80er Jahre kam StarWriter auf meinen Rechner, das Programm kostete Geld, war aber schnell und bot sogar einen Zeichnungsmodus - was in der Dos-Welt nicht so üblich war. Mit dem Übergang zu Windows verschlechterte sich die Perfomance des Programms drastisch, das damalige StarWriter für Windows, aus dem dann StarOffice (mit Datenbank, Präsentationsprogramm und Tabellenkalkulation wurde), war grottenlangsam und buggy, aber dann ab der Version 4 immer alltagstauglicher und besser. Und es war innovativ. Vermutlich übernahm deshalb MS einiges davon. Zumindest nach meiner Erinnerung ist das MS Office 2003 eher eine Kopie der damaligen StarOffice-Versionen als umgekehrt, zumindest was einige Funktionen betrifft (Navigator etwa, bei Word heißt es Dokumentstruktur), aber auch das Interface. Die früheren MS Office Komponenten hatte alle unterschiedliche Icons, während StarOffice ab Version 3.0 ein Komponenten übergreifendes Interface hatte.

Dann kam der Wechsel zu Sun und damit die Aufteilung in OpenOffice und StarOffice. Im letzten Herbst erfolgte dann die nächste größere Teilung: OpenOffice wird weiter betrieben, daneben aber auch LibreOffice aufgebaut. Schon vorher gab es sogenante Forks von OO wie GoOO (das schon jetzt die Basis für die OO-Version von Ubuntu ist) oder für den Mac NeoOffice; mit LibreOffice wird aber vermutlich eine neue Entwicklung eingeleitet (GoOO hat seine Entwicklung zugunsten von LO eingestellt). Schon jetzt hat LO ein paar Vorteile wie eine bessere Darstellung der Dokumentstruktur oder deutlich mehr Importfilter. Es liegt aber noch nicht in einer finalen Version vor, sondern als RC 4.

Unabhängig davon bieten sich OO und LO für gutes Schreiben an. Ihr Funktionsumfang ist gut, Details können nachgerüstet werden über Extensions. Besonders empfehlen kann ich Writer's Tool, das neben einer Backup-Funktion auch eine Datenbankanbindung bietet, um Notizen oder Aufgaben zu verwalten. Da die Datenbank auch über Dropbox gesichert werden kann, kann man sie wie die Originaldatei überall nutzen. Außerdem ist das LanguageTool eine sinnvolle Ergänzung. OO/LO bieten keine Grammatikprüfung wie Word oder (noch besser) Papyrus, immerhin werden über das LT doch einige sinnvolle Funktionen nachgerüstet. Wer auf sehr gute Funktionen in dem Bereich Wert legt, ist derzeit mit Papyrus sicher am besten bedient. Das Programm ist schnell und die Lizenz ist für drei Rechner, unabhängig vom Betriebssystem. Aber zurück zu OO:
Früher galt OO immer als ein eher träges Programm. Mag sein, dass andere etwas schneller sind, beim alltäglichen Arbeiten mit dem Mac oder dem PC merke ich aber inzwischen keine entscheidenden Unterschiede mehr.


Links:

OpenOffice: http://www.openoffice.org
LibreOffice: http://www.documentfoundation.org/

Dienstag, 31. August 2010

Hat der einen USB-Anschluß?

Das ist die Standardfrage, die ich erhalte, wenn ich das iPad zeige. Nein, hat es nicht. Warum auch? Ich habe Dropbox und Evernote. Da brauche ich keine USB-Sticks. Die Reaktion darauf lautet dann meist: Ich vertraue meine Daten aber nicht anderen Servern an. Nein, das nicht, aber meist USB-Stick, die kann man auch so wunderbar verlieren und damit kann man auch prima Viren einfangen und verteilen, wie jetzt SPON berichtet: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,714776,00.html. Dann doch lieber Dropbox.


Donnerstag, 12. August 2010

Bad Nenndorf

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/badnenndorf126.html


Sonntag, 20. Juni 2010

Backups und Extensions

Jeder, der eine längere Arbeit schreibt (und eine wichtige!), sollte sich vorher ausreichend Gedanken über hinreichende Backup-Funktionen machen. Das, was OpenOffice oder MS Word regulär anbieten, ist erschreckend wenig, weil nur jeweils eine ältere Datei durch eine neuere überschrieben wird - zweimal eine defekte Datei gespeichert und schon ist alles weg! Während bei OO immerhin noch die Backups in einem separaten Verzeichnis gespeichert werden können, geschieht dies bei Word sogar nur im selben Verzeichnis wie das Original. Zu allem Überfluß muss selbst diese bescheidene Funktion noch separat in den Optionen angewählt werden. Für OO gibt es aber immerhin zwei Extensions speziell für Schreiber, die unterschiedliche Optionen bieten, jedoch auch jeweils spezielle Backup-Funktionen. Der Unterschied zu den eingebauten: Es wird ein mit einem genauen Datum versehene Datei erstellt, die auf auch auf externen Laufwerken gespeichert werden kann und nicht überschrieben wird! Damit kann der Nutzer auch alte Arbeitsstände sicher wieder rekonstruieren. Writer's Tool bietet daneben u.a. noch eine Datenbank, in der Notizen und Aufgaben eingetragen werden können. Eine Synchronisierung mit Dropbox ist möglich, wenn die Datenbank in ein Dropbox-Verzeichnis gelegt wird. Eine Alternative ist das deutsche "AuthorSupportTool" von der Uni Bremen, das u.a. auch noch ein Tool für die Erstellung einer ordentlichen Formatvorlage anbietet.
In der neuesten c't wird nun auch eine Erweiterung unter dem sinnigen Titel "Writer Tool" angeboten, das allerdings keine Backup-Funktionen enthält, dafür wieder ein paar andere nette Funktionen wie das einfachere Einfügen von Seitenzahlen. Letzteres bietet aber auch die Erweiterung pager. Alle drei Erweiterungen haben den Nachteil, dass sie lange Namen haben und mit diesen sich auch in der Menüleiste breit machen.

Sonntag, 18. April 2010

Zettelkasten

Der Markt der Literaturverwaltungsprogramme ist mittlerweile fast unübersichtlich. Dennoch der Hinweis auf ein schönes kleines Freeware-Programm namens Zettelkasten. Es liegt für Mac OS X, Windows und Linux mittlerweile in Version 3.1 vor. Das Programm ist nicht so sehr auf die Verwaltung von Literaturtiteln spezialisiert, sondern auf Notizen und Exzerpte. Es bietet hier wesentlich mehr Optionen als die meisten reinen Literaturverwaltungsprogramme. Eine Besonderheit stellt der Desktop dar. Zettel können für die eigene Arbeit zu Gruppen geordnet und dann genutzt werden. Aktuelle Infos gibt es unter facebook.

Sonntag, 28. März 2010

10 Gründe für

Zotero.


Montag, 1. März 2010

Literaturverwaltung Mendeley

Eine Beschreibung eigener Arbeitserfahrungen mit Mendeley (das es auch für Windows gibt) bei apfelquak.

Freitag, 25. Dezember 2009

Schöne Feiertage, Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2010

... wünsche ich allen Lesern dieses Blogs und den Kolleginnen und Kollegen, Studentinnen und Studenten, Absolventinnen und Absolventen, mit denen ich in diesem Jahr zusammen arbeiten durfte und dies im neuen Jahr hoffentlich wieder tun darf.

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