Software

Sonntag, 12. Oktober 2008

Die Zeiten ändern sich.

Der aktuelle Vergleichstest der beiden bekanntesten Officepakete in der neuesten c't fällt ziemlich ernüchternd aus, denn, mal abgesehen von vielen Funktionen und der Tatsache, dass Word 2007 nicht mehr bei langen Dokumenten abstürzt, bekommt man nicht den Eindruck, dass eine der ältesten Anwendungen auf dem PC wirklich ausgereift ist. Als Auch-Mac-User (dank EEE Pc arbeite ich auch wieder mit XP), macht mich die Situation der Textverarbeitungen ohnehin nicht froh, denn Word ist träge, Pages noch nicht wirklich konkurrenzfähig und das neue OO 3.0 ist für den Mac kaum benutzbar.
Aber vielleicht sind wir jetzt doch bald diese mehrere hunderte MB fetten und trägen Kolosse bald los. Sowohl Google Docs als auch Zoho Writer bieten schnelle, unter jeder Plattform nutzbare Textverarbeitungen, die zwar noch funktionelle Nachteile haben, aber dank Gears auch lokal Daten ablegen können und richtige Teamfähigkeit besitzen. Und vielleicht bieten diese Online-Lösungen endlich auch neue Ansätze in der Benutzerführung wie etwa Adobe (www.acrobat.com). Spannende Zeiten jedenfalls von Word u. Co.

Montag, 22. September 2008

Papyrus Autor

Textverarbeitungen sind ein kleines Hobby von mir, na ja, es gibt Schlimmeres. Eine Textverarbeitung, mit der ich seit Jahren liebäugele (und von der ich eine Lizenz habe), die mir aber trotz vieler Vorteile etwas "sperrig" vorkam (nein, es ist nicht langsam, im Gegenteil!) ist Papyrus, über das ich erst kürzlich hier berichtet habe. Jetzt kündigt sich eine neue Version an, Papyrus Autor, über die Andreas Eschbach in seinem Blog berichtet. Das klingt alles sehr interessant, zumal Teile der Funktionalität bislang nur bei Spezialprogrammen wie Scrivener zu finden ware, wobei es Scrivener nur für Mac Os gibt.
Kleiner Nachtrag: der Preis soll irgendwo bei 150 Euro liegen - was mir angesichts der Konkurrenz etwas hoch erscheint.

Sonntag, 14. September 2008

Backups und moderne Textverarbeitungen

Wenn ich es richtig sehe, kennen heutige Textverarbeitungen eigentlich keine vernünftige Backup-Funktionen. Bei Word wird lediglich eine (!) immer wieder überschriebene Version angeboten, die dann noch im selben Verzeichnis wie die Originaldatei liegt (und damit das Arbeitsverzeichnis mit Backups noch voll müllt), OpenOffice bietet zwar ein separates Backup-Verzeichnis an, mehr aber nicht. Das ist eigentlich eine Schande für diese mit vielen Features schon fast überladenen Programmen.
Immerhin gibt es für OO und für NeoOffice Extensions, in diesem Fall Writer's Tools, das u.a. ein Backup auf einem anderen Server, ein Emailbackup und ein Backup in Fremdformaten (gepackt in einer mit Datum und Zeit versehenen Zip-Datei) anbietet.
Übrigens bietet Papyrus das Speichern nicht nur in einem separaten Verzeichnis, sondern von mehreren Versionen an. Da das Programm für Windows und Mac Os verfügbar ist, eignet es sich auch für Switcher.

Dienstag, 10. Juni 2008

Zotero und Bibdesk

Zotero bleibt ein interessantes Tool. Wer aber lieber mit Bibdesk arbeitet, der findet bei George Mackerron ein Tool, das direkt Titel in eine bibdesk-Datei übernimmt, wenn diese über eine URL und Zotero importiert werden. Nebenbei: Bibdesk arbeitet sehr schnell, eignet sich aber vorrangig für die Bearbeitung von Literaturtiteln.

Wem Word nicht gefällt, OpenOffice zu langsam und Latex zu kompliziert ist, sollte sich einmal Lyx ansehen, das schnell ist, eine - für Latex typisch - druckreife Ausgabe bietet, inzwischen auch ohne komplizierte Anpassungen einen großen Funktionsumfang hat (inkl. Überarbeitungsfunktionen etc.) und sogar einen Export nach OpenDocument ermöglicht, der zumindest in einem Test auch funktioniert. Erweiterte Infos bietet auf englisch die Lyx Wiki.

Mittwoch, 9. April 2008

Zotero Styles

Zotero wird mit einer Reihe vorwiegend amerikanischer Zitierstile ausgeliefert. Wer auf schnelle Weise nachsehen will, wie die Formatierung dieser Zitierstile aussieht, kann es auf folgende Weise testen.

Dienstag, 19. Februar 2008

Zotero deutsch

Jetzt gibt es auch eine deutsche Einführung zu Zotero: was ist zotero? Das Programm bietet im Alltag einige Vorteile, weist aber weiterhin ein paar Mängel auf, über die auch im Forum berichtet wird. Derweil bemüht sich die Konkurrenz um Verbesserungen. Bibliographix etwa bietet in der neuesten Version Tagclouds für die Nutzung der Schlagworte. Allerdings ist es wie Citavi nur als Windows-Programm erhältlich, während Zotero sogar im EEE-PC (in der Linux-Variante) nutzbar ist.

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Zotero commons

Zotero, die neue amerikanische Literaturverwaltung wird im nächsten Jahr offenbar systematisch weiter entwickelt durch Zotero Commons, wodurch es leicht möglich sein wird, mit anderen Literaturtiteln und andere Informationen zu tauschen. Schon jetzt bin ich beim täglichen Arbeiten fasziniert, wie einfach hier vieles machbar ist, was bei anderen Programmen einen teilweise nicht unerheblichen Aufwand erfordert - Bereitschaft zum Arbeiten mit Software voraus gesetzt.


Powered by ScribeFire.

Mittwoch, 28. November 2007

Wozu Word? Oder: Jeder ist eine Insel

Es mag wie ein nebensächliches Problem erscheinen, aber dennoch stört es mich sehr, nur mich?. Wenn Kollegen etwa befragt werden, ob sie auf ein Nicht-MS-Betriebssystem wechseln wollen, kommt immer wieder die Gegenfrage: Kann ich dann auch mit Word weiter arbeiten? Und ich frage mich immer mehr: weshalb Word überhaupt? Reicht nicht ein simpler Editor, der eine Fußnotenfunktion bietet? Denn alle andere Funktionen, die Word oder OpenOffice oder jede andere, etwas fortgeschrittene Textverarbeitung bietet, werden systematisch ignoriert. Das heißt: auf keinen Fall Formatvorlagen nutzen, alle Formatierungen hart durchführen, Einzüge werden über Leerstellen erzeugt, Seitenumbrüche am besten über Leerabsätze.

Nun könnte man sagen: soll es doch jeder machen wie er will. Aber wir leben in einer vernetzten Welt und vielleicht muss ich mit diesem Text weiter arbeiten und kann dann weder die Gliederungsfunktion nutzen, noch den Text schnell umformatieren. All das geht nur nach neuem Aufwand, den mir der Produzent dieses Textes zumutet.

Bei all der Begeisterung über die vielen Möglichkeiten des Web 2.0 fände ich es gut, wenn Hochschulen wenigstens Absolventen produzieren könnten, die angemesssen mit einer Textverarbeitung umgehen können.

Freitag, 19. Oktober 2007

Zotero 1.0 rc 4

Von Zotero gibt es eine neue Version inkl. neuere Plugins für Word und OO, allerdings arbeiten diese nicht mit der deutschen Sprachversion. Eine Zwischenlösung ist im Forum angegeben. Das alte Plugin arbeitet nicht mit der neuen Version zusammen.
Insgesamt sind eine Reihe neuer Optionen hinzu gekommen.
Nachtrag: inzwschen gibt es scon eine neue Version (rc5), die problemlos mit der deutschen Sprachversion zusammen arbeitet.

Mittwoch, 26. September 2007

Zotero 2

Ich habe hier schon einmal über Zotero berichtet und liefere jetzt einen kleinen weiteren Bericht nach, denn das Projekt begeistert mich immer wieder aufs Neue, was mich nicht daran hindert, auf die nächste Version, vor allem "deutsche" Zitierstile zu warten. Bislang hatte ich mit Bibliographix gearbeitet, mir Citavi angesehen und immer wieder mal einen Blick auf Litlink geworfen. Aber Zotero kann (fast) alles, was diese Programme können, ist dabei wesentlich besser mit dem Browser verbunden, benötigt keinen "Picker" wie Citavi und ist klein und schnell. Tags können schnell miteinander kombiniert werden, es können virtuelle Ordner (Sammlungen) angelegt werden, der Import aus dem Gbv aber auch aus H-Soz-Kult funktioniert. Das Programm bietet dann noch so nette Details wie Links auf Dateien, wobei zwischen "Dateien ansehen" und "Datei zeigen" unterschieden wird. Die Sammlungen sind virtuell, d.h. die dort abgelegten Titel sind in der Gesamtdatei (Meine Bibliothek) auch vorhanden, so daß schnell Sonderverzeichnisse etwa für Literaurlisten oder Bestelllisten angelegt und wieder gelöscht werden können. Ich kann das Programm nur empfehlen, die Vorteile überwiegen, Nachteile sind nur wenige vorhanden und dürften in nächster Zeit beseitigt werden. Ach ja, und die Kooperation mit Firefox 2.0, die notwendig ist, ist auch kein wirklicher Nachteil, denn FF ist der faszinierendste Browser auf dem Markt (sorry, Opera).


Powered by ScribeFire.

Aktuelle Beiträge

Die Tochter ist wirklich...
Die Tochter ist wirklich beeindruckend -> soviel...
MaxGawlich - 12. Okt, 15:51
Die Zeiten ändern...
Jetzt ist die ökonomische Krise und vielleicht...
KHSchneider - 12. Okt, 12:59
Die Zeiten ändern...
Der aktuelle Vergleichstest der beiden bekanntesten...
KHSchneider - 12. Okt, 12:50
wikipedia
In der Berliner Zeitung gibt es an diesem Wochenende...
KHSchneider - 12. Okt, 12:41
Als kleiner Eisenbahnfanatiker...
Als kleiner Eisenbahnfanatiker ärgere ich mich...
KHSchneider - 7. Okt, 23:07

Suche

 

Archiv

Oktober 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 1 
 4 
 5 
 6 
 8 
 9 
10
11
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Web Counter-Modul


Berlin
Geschichte
Hannover
Hochschule
Krieg
Medien
Minden 1759
Museen
Region
Ressourcen
Schaumburg
Software
Web 2.0
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren