Zotero und Bibdesk

Zotero bleibt ein interessantes Tool. Wer aber lieber mit Bibdesk arbeitet, der findet bei George Mackerron ein Tool, das direkt Titel in eine bibdesk-Datei übernimmt, wenn diese über eine URL und Zotero importiert werden. Nebenbei: Bibdesk arbeitet sehr schnell, eignet sich aber vorrangig für die Bearbeitung von Literaturtiteln.

Wem Word nicht gefällt, OpenOffice zu langsam und Latex zu kompliziert ist, sollte sich einmal Lyx ansehen, das schnell ist, eine - für Latex typisch - druckreife Ausgabe bietet, inzwischen auch ohne komplizierte Anpassungen einen großen Funktionsumfang hat (inkl. Überarbeitungsfunktionen etc.) und sogar einen Export nach OpenDocument ermöglicht, der zumindest in einem Test auch funktioniert. Erweiterte Infos bietet auf englisch die Lyx Wiki.
Christian Kreich - 16. Apr, 08:56

Spät, aber dennoch...

... auf Latex gekommen. Und das auf einem Umweg über Lyx. Das angehende WYSIWYG-Programm für Latex funktionierte nicht nach meinen Wünschen, also schaute ich mir die Grundlage an. Einen Kurs beim RRZN gab es leider nicht, aber die Daten des letzten und ein mehrweitiges Druckwerk im Handbücherverkauf des RRZN. Zur "Einarbeitung" habe ich die Ausarbeitung für meinen letzten Schein in Latex programmiert. Bei der Besprechung des Schriftlichen war eine interessierte Frage der Dozentin, ob das Schriftstück mit Latex gesetzt seie.
Gut sieht es aus, was dahinter an Arbeit und vor allem Einarbeitung steckt...
Das ist halt die Schattenseite. Man programmiert es selber, mitdenken ist angebracht, Fehler werden gerne mal mit nicht verständlichen Fehlermeldungen quittiert.
Der gut gesetzte Text und mein Spieltrieb haben mich dazu gebracht meine Magisterarbeit zu 99% in Latex zu programmieren.

Post scriptum: Karl, du bist schuld!!! ;-)

KHSchneider - 19. Apr, 17:40

Hallo Christian,

du bist schon der zweite, der gerade bei mir mit Lyx seine Magisterarbeit schreibt. Es klappt übrigens auch gut mit einer Literaturverwaltung.
Christian Kreich - 3. Jun, 15:21

JabRef

Da Bibdesk für Apfelprodukte geschrieben ist und mich als Anwender von Linux eine kleine Alternative zu Windowsprogrammen (wie Citavi oder Bibliographix) und Zotero (ist halt nur ein Add-on oder Plug-In) interessieren, bin ich auf die Javaapplikation JabRef gestoßen.
JabRef ist ähnlich wie Bibdesk in erster Linie zur Bearbeitung Bibtex-Datenbankdateien und demnach in dieser Hinsicht etwas besser als Zotero. Die fehlende Browserintegration wird versucht dadurch wett zu machen, dass in einem Menü die Textangabe über z.B. eine Monographie vom Browser in das Programmfeld kopiert werden kann und anschließend durch Selektion der gewünschten kopierten Wörter Bibtex-Elemente wie Titel, Autor etc. festgelgt werden können.
Klingt kompliziert! Ist es aber nicht so ganz, wie es sich anhört. Bei der Wahl der Helferlein und der Krücken stellt sich die Frage nach dem Anspruch.

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