Samstag, 14. Februar 2009

Die Tücken der Planung

In dem dritten Video über Medienepochen der Stadt berichtet Dirk Baecker scheinbar über den Buchdruck, aber mehr noch über die Planung bzw. vergebliche Planung.


Donnerstag, 12. Februar 2009

Die Sprache der Stadt

Ein gut gemachter Film über die Bedeutung der Sprache findet sich in der ZEIT.

Samstag, 7. Februar 2009

Diplomarbeiten mit OpenOffice

Sie sind schon fast ein Klassiker, die Texte von Werner Roth zur Erstellung von Diplomarbeiten mit StarWriter und Openoffice. Werner Roth hat jetzt eine aktualisierte Fassung ins Netz gestellt. Und für alle, die mich immer fragen, was bei der Erstellung von Magisterarbeiten zu berücksichtigen ist: Dort finden sie die Antworten.

Freitag, 6. Februar 2009

Digitales Handbuch

Ein, zumindest bei erster Betrachtung, gelungenes Projekt ist das "Digitale Handbuch zur Geschichte und Kultur Russlands und Osteuropas". Alle Texte liegen als html- und pdf-Dateien vor. Die Themen sind auch für Interessierte bedeutsam, die nicht Osteuropaexperten sind, geht es doch auch um Globalgeschichte, Bilder als historische Quellen oder die "Mehrdeutigkeit von Gedächtnis und Erinnerung".

Basiswissen

Die neuen Studiengängen zwingen verstärkt zu einer strukturierten Vermittlung von Grundlagenwissen. Das Basiswissen von "Proseminar Alte Geschichte" von Sabine Panzram ist ein gelungenes Beispiel dafür. Schön wäre es, wenn alle pdf-Dateien auch eine zitierbare Form hätten, die Texte zur Geschichtstheorie haben nur einen allgemeinen Titel, mehr nichts. Das ändert aber nichts am Nutzen des Angebots, das auch in der Lernwerkstatt Geschichte verlinkt werden sollte ;-)

Montag, 2. Februar 2009

Katalonien

Für mich ein neues Terrain (und fremd wird es bleiben), aber beim Surfen nach Informationen bin ich u.a. auf folgende Seite der Uni Frankfurt gestoßen, die eine ausführliche Einführung nicht nur in die Geschichte Kataloniens bietet: http://www.katalanistik.uni-frankfurt.de/Texte_zu_Katalonien/index.html.

Sonntag, 1. Februar 2009

"Langes" 19. Jahrhundert?

In der deutschen Geschichtsschreibung hat sich in den letzten Jahren, angelehnt an Hobsbawm, die Annahme eines langen 19. Jahrhunderts durchgesetzt. Mir erscheint diese Annahme einer weitgehenden Einheit zwischen 1789 und 1914 schon seit längerem fragwürdig. Die europäische Gesellschaft um 1900 war uns viel näher als der Gesellschaft des Ancien Regime oder der Revolutionszeit. Wie nahe diese Welt um 1900 uns heute ist, wurde úns heute wieder deutlich, als wir in Barcelona eines der wundervollen Bauwerke des Antonio Gaudi angesehen haben. Fast alles, was unsere heutige Gesellschaft ausmacht, ist von unseren Urgroßväter schon erdacht oder wenigstens projektiert worden: Die Nachrichtenübermittlung über weite Entfernungen war schon Realität, damit die Kommunikation über den Atlantik hinweg, es gab Autos und Flugzeuge, selbst der Flug zum Mond war denkbar, es gab Freizeit und Freizeitvergnügen, es gab die Moderne, von der wir heute immer noch zehren, wie gerade das Werk des Gaudi belegt. Umgekehrt würden vermutlich die Menschen der Zeit um 1900 sich heute zwar fremd fühlen, aber viel von unserem Alltag nach kurzer Zeit verstehen.
Nebenbei: Es ist erschreckend, wie modern hier in Barcelona die Ausstellungstechnik ist, die meisten deutschen Museen, speziell die historischen, sind Jahre zurück.

Samstag, 24. Januar 2009

1984

Ok, über den Mac kann man geteilter Meinung sein (ach eigentlich nicht ;-)), aber die Werbung zur Einführung gefällt mir.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Kartenkuriosität

In dem schönen digitalen Bestand des Digitalen Archivs Marburg befindet sich auch eine Karte der Grafschaft Schaumburg von 1787, die nach dem Einmarsch der hessischen Truppen in Schaumburg-Lippe angefertigt wurde. Die Karte sollte dokumentieren, dass die bisher nur in Lehnsabhängigkeit zu Hessen gestandene Grafschaft Schaumburg-Lippe nun mit dem hessischen Anteil der Grafschaft vereinigt worden war. Diese Aneignung Schaumburg-Lippes ließ sich aber nicht lange gegen den Widerstand Hannovers und Preußens aufrechterhalten und die hessischen Truppen mußten sich bald zurück ziehen. Ganz Schaumburg-Lippe hatten sie ohnehin nicht besetzt, da der Wilhelmstein ihnen widerstanden hatte.
Die im Netz befindliche Karte ist voller Merkwürdigkeiten. Eigentlich stimmt kaum etwas. Schloß und Festung Bückeburg sind verschwunden, dort findet sich nur die Bezeichnung "Amt Bückeburg", auch die Stadt Stadthagen wurde in ein Amt verwandelt (das es wie das Amt Bückeburg natürlich auch gab), völlig abstrus ist zudem die Darstellung des "Steinhuder Sees", an dessen Südufer und nicht - wie bis zur Gebiets- und Verwaltungsreform des 20. Jahrhunderts - am Nordufer die schaumburg-lippische Grenzlinie verlief. Wer so nachlässig mit erobertem Gebiet umging, hatte es auch nicht verdient, dieses längere Zeit zu besitzen ...
Wer übrigens eine sehr realistische Karte des Sees (bzw. Meers) sucht, wird auch in DigAM fündig, denn dort findet sich eine Karte von 1770.

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