Donnerstag, 18. März 2010

Facebook und das Historische Seminar

Jetzt hat die neue Facebook-Seite des Historischen Seminar auch schon einen Eintrag bei Hist.net gefunden, samt skeptischem Kommentar. Ich bin einfach nur gespannt, ob und wie es klappt. Werde aber ab und an über Erfahrungen berichten. Die skeptischen Kommentare kann ich mir schon vorstellen, wichtiger sind mir konkrete Erfahrungen.

Mittwoch, 17. März 2010

Nur eine Erschütterung oder mehr?

Der Niedersächsische Landtag hat sich mehrheitlich für einen Neubau ausgesprochen. In den Kommentaren der HAZ von heute spiegelt sich schon mehr als Irritation. Zwei Aspekte erscheinen mir besonders interessant: Der Vergleich mit der Aufhebung des Staatsgrundgesetzes im Jahre 1837 und dem Protest der Göttinger Sieben (damals wurde zumindest das Gesetz geändert, heute das Dekmalschutzgesetz einfach nicht beachtet) und der Hinweis auf die Zerstörungen der Nachkriegszeit und den Verlust von Geschichte und Identität in der Stadt. Zu fragen wäre - und diese Frage wurde auch schon mehrfach gestellt - ob wir einen Landtag dieser Größe angesichts der sehr bescheidenen Gestaltungsspielräume des Landes überhaupt benötigen.


Sonntag, 14. März 2010

Historisches Seminar bei Facebook

http://www.facebook.com/pages/Historisches-Seminar-LUH/393194833034?ref=nf

Sonntag, 14. März 2010

Überallbüro

Dank IMAP, Zotero, Dropbox oder Evernote kann man eigentlich an jedem Rechner, der Zugang zum Internet hat, arbeiten, ohne sich um die Migration der Daten zu kümmern. Auf die Möglichkeiten, aber auch die Tücken dieser Arbeitsweise verweist der Blog mit dem treffenden Namen "Überallbüro", der zudem sinnvolle Hinweise und Anregungen zur besseren Organisation der eigenen Arbeit liefert.

Und immer noch aktuell: Der Landtag in Hannover

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung führt ihr Dossier über den Landtag in Hannover weiter, wenngleich die neuesten Beiträge aus der HAZ erst mit ein paar Tagen Verspätung erscheinen. Die veröffentlichen Positionen in der HAZ sind eindeutig: Einerseits soll der Landtag transparent für die Bevölkerung sein, andererseits werden die Regeln für die Bannmeile drastisch verschärft. Einerseits muss das Land sparen - nämlich im Bildungsbereich, andererseits hat es Geld für einen neuen Landtag. So ähnlich lauten etwa Kommentare in der Tagespresse. Im Forum auf der o.g. Website fallen die Kommentare noch härter aus.

Donnerstag, 11. März 2010

Pilotinnen des Zweiten Weltkriegs

Nicht nur in Deutschland flogen während des Zweiten Weltkrieg Militärflugzeuge, sondern - offenbar noch mehr - in England und in den USA, wo sie jetzt eine Gold Medaille erhalten haben.

Mittwoch, 10. März 2010

Weizenfelder und Schlachtfelder, Traktoren und Tanks, Landwirtschaft und Umwelt

Amerikanischer Film über die Great Plains: Plow that Broke the Plains.

Wer einen eindrucksvollen Bericht dazu lesen will, dem sein Jonathan Rabans "Bad Land" empfohlen. Gibt es u.a. bei Amazon in diversen Ausgaben.

Sonntag, 7. März 2010

Vom Sinn und Unsinn der Regionalforschung

Als wir in den späten 80er und frühen 90er Jahren zusammen mit anderen Forschern über ländliche Entwicklung in Niedersachsen gearbeitet haben - es war die erste Blütezeit der Regionalforschung - kamen mir und anderen Historikerinnen immer wieder Bedenken ob des Sinns unserer Unternehmungen. Was taten wir da eigentlich? Beobachten allein ging ja kaum, denn so wie wir dort waren, waren wir involviert, die Dinge änderten sich - meist nur unwesentlich, aber erkennbar - allein durch unsere Anwesenheit. Allein die Frage, mit wem wir sprachen oder nicht sprachen, spielte für die dörflichen Verhältnisse eine wichtige Rolle. Bei den eher soziologisch arbeitenden Kollegen hatten wir zudem immer den Eindruck, dass dort die Vorstellungen einer vermeintlich "richtigen" Entwicklung eine große Rolle spielte und die Einordnung konkreter Verhaltensweisen einen oft erheblichen analytischen Aufwand verursachten, dem aber - vorhersehbar - banale Erkenntnisse folgten. Mittlerweile schwappt eine neue Welle der interdisziplinär arbeitenden Regionalforschung durchs Land und sie ergießt sich vornehmlich auf sogenannte "benachteiligte Regionen" (mit Ausnahme des Oldenburger Münsterlandes, das dann gleich wieder zu enem Musterfall "richtiger" Entwicklung wird). Einen Eindruck von deren Arbeitsweise bietet ein Interview in der jüngsten Berliner Zeitung. Der "Soziologe und Bio-Landwirt" Andreas Willisch erklärt dort die Welt von Wittenberge. So fasziniert ich zunächst von dem Artikel war, so irritiert habe ich ihn am Ende weggelegt. Mal abgesehen von den beliebten Wortschöpfungen der Regionalforschung (früher war es mal die "eigenständige Regionalentwicklung", heute ist es der "Raumpionier"), bleibt mir völlig unklar, wer da was untersucht und zu welchem Zweck. Vielleicht ist es dann nicht nur der Interviewsituation geschuldet, wenn es am Ende nicht mehr um die Menschen in Wittenberge, sondern um die Befindlichkeiten des Interviewten geht.


Montag, 1. März 2010

Brauchen wir noch Hochschulgremien?

Jürgen Kaube kommentiert in der FAZ den Entwurf für das neue Niedersächsische Hochschulgesetz.

Literaturverwaltung Mendeley

Eine Beschreibung eigener Arbeitserfahrungen mit Mendeley (das es auch für Windows gibt) bei apfelquak.

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